Traditionelle Fußbodenheizung
Bei der traditionellen Fußbodenheizung werden die Heizungsrohre in einem Beton- oder Anhydritestrich versenkt. Sobald der Estrich ausgehärtet ist, bildet er eine homogene, tragfähige Bodenschicht, die die Wärme perfekt speichert und gleichmäßig weiterleitet. Der Betonestrich hat eine hohe thermische Trägheit - er heizt sich langsam auf, speichert die Wärme aber lange Zeit. Das System erfordert einen ausreichend tragfähigen Boden. Es eignet sich daher am besten für Gebäude, bei denen die Belastung und die Gebäudehöhe bereits in der Planungsphase berücksichtigt wurden.
Verlegung einer traditionellen Fußbodenheizung - wie funktioniert sie?
Die Wasserleitung der Fußbodenheizung wird in den Laschen der thermogeformten Matten oder auf dem Gitter der Fußbodenheizungsfolie verlegt.
Auf die angebrachte Rohrleitung wird eine Schicht Betonestrich aufgebracht, auf der der Zielbodenbelag verlegt wird.
Anwendung
Eine herkömmliche Fußbodenheizung kann überall dort eingesetzt werden, wo die Gebäudestruktur einen Beton- oder Anhydritestrich von ausreichender Dicke und Gewicht zulässt.
Neu gebaute Investitionen
Ideal für neue Gebäude, bei denen alle technischen Anforderungen bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt werden können.
Zu renovierende Räume
Die Systeme eignen sich für den Einsatz bei der Sanierung einzelner Räume oder der Sanierung ganzer Gebäude, sofern die Deckenkonstruktion die Belastung des Estrichs zulässt.
Wohngebäude
Die Systeme sind ideal für Wohnhäuser und Mehrfamilienhäuser.
Kommerzielle Einrichtungen
Die traditionelle Fußbodenheizung ist die ideale Lösung für gewerbliche Räume, da sie eine gute Tragfähigkeit des Bodens mit optimalem Wärmekomfort verbindet.